Häufige Fragen rund um die Zahnspange

Warum sollte ich mich kieferorthopädisch behandeln lassen?

Kieferorthopädie schafft Lebensfreude!
Wir sind glücklicher, wenn kein schiefer Zahn unser Lachen beeinträchtigt, wir werden unbefangener im Umgang mit anderen. Unsere Ausstrahlung wird positiver, wir bekommen besseres Feedback.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen wie störendes Kiefergelenksknacken, manchmal auch lästige Ohrgeräusche (Tinnitus) können in einer kieferorthopädischen Therapie deutlich verbessert werden.

Wann ist der beste Moment für eine Behandlung?

Frühbehandlungen bei Kleinkindern ab 3 Jahren können mit dem Abstellen schädlicher Gewohnheiten wie Daumenlutschen, Beruhigungssauger etc. Zahn- und Kieferfehlstellungen vorbeugen.

Bei Vorliegen eines falschen Schluckens mit der Zunge zwischen den Zähnen kann ggf. gemeinsam mit dem Logopäden ein offener Biss und Sprachprobleme vermieden werden. (sinnvoll ab dem 5. Lebensjahr)

Ab dem 6. Lebensjahr sollte ein Kind unverbindlich einem Kieferorthopäden vorgestellt werden, um abzuklären, ob eine Behandlung notwendig wird und wann diese sinnvollerweise begonnen werden soll.

Bisslage umstellende Behandlungen sollen noch vor Beginn des pubertären Wachstumsschubs angefangen werden. Durch die allgemeine Reifungsverfrühung bedingt, kann besonders bei Mädchen der Behandlungsbeginn schon mit 9 Jahren indiziert sein.

Kann ich mich auch als Erwachsener behandeln lassen?

Sofern Ihre Zähne in im wesentlichen gesunden Kieferknochen stehen, gibt es für Ihre Behandlung keine Zeitgrenze.

Zwar ist die Zellumbaurate erwachsener Patienten erheblich geringer als bei Jugendlichen im Wachstumsalter, die knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) lernen jedoch durch die Reizung durch kieferorthopädische Kräfte, dass sie mehr leisten müssen. Ihre Kraftwerke (Mitochondrien) arbeiten dann mehr.

Nach kurzer Zeit kann dann beim Erwachsenen der gleiche Behandlungsfortschritt wie beim Kind erzielt werden.

Oft ist die kieferorthopädische Vorbehandlung nötig, um bestimmte Therapien beim Zahnarzt durchführen zu können. Stehen die Nachbarzähne korrekt, wird ein notwendiges Implantat weniger belastet.

Eine verbesserte Zahnstellung beugt Zahnbetterkrankungen vor. Ist Ihr Parodontalzustand wegen Fehlbelastungen Ihrer Zähne bereits beeinträchtigt, kann eine kieferorthopädische Behandlung dies erheblich verbessern.

Liegt jedoch eine akute Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis) vor, muss diese zunächst behandelt werden, um eine Verschleppung der Entzündung durch Zahnbewegungen zu vermeiden.

Wie lange muss ich behandelt werden?

Die Behandlungsdauer ist je nach Diagnose und Therapieart verschieden. Umfangreiche Behandlungen mit festsitzenden Apparaturen dauern 1 - 2 Jahre, kleinere Eingriffe vielleicht nur 4 - 6 Monate.

Wachstumssteuernde Behandlungen bei Jugendlichen müssen manchmal die gesamte pubertäre Wachstumsphase begleiten. Die notwendige Stabilisierungsphase (Retention) kommt dann noch dazu.

Was muss ich bei Zahnspangennotfällen unternehmen?

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Noch Fragen?

Falls Sie noch weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns, denn wir sind sicher, dass wir Ihre Fragen in einem Beratungsgespräch in unserer Praxis beantworten können.